Apps nutzen, um zusätzliche Einnahmen zu generieren

Stefanie Reiniger | 19 Januar 2018

Mit mobilen Apps Geld verdienenDie mobile Revolution läuft weiter, und Smartphones und Tablets dominieren jeden Lebensbereich. Unternehmer und Wirtschaftsführer haben ihren Blick stets dahin gerichtet, wo Geld generiert wird, und ihre Bemühungen auf diese Bereiche konzentriert. In der modernen Welt bedeutet dies, dass man den enormen Konsum von Apps bemerkt hat.

Die Entwicklung und Veröffentlichung von Apps scheint eine tolle Möglichkeit zu sein, um Geld zu verdienen - entweder als zusätzliche oder primäre Einnahmequelle - und sicherlich kann dem auch so sein. Es ist jedoch nicht jeder erfolgreich, der dies ausprobiert. Wenn der Maßstab für den Erfolg eine App ist, die mindestens 5.000 Euro pro Monat generiert, was unter dem Betrag liegt, den Privatunternehmen ihren Mitarbeitern zahlen, aber ausreicht, um in den meisten Teilen Westeuropas sein Leben zu bestreiten, erfüllen ca.  20% der App-Entwickler dieses Kriterium.

Jeder, der ein Teil der Gruppe erfolgreicher App-Veröffentlicher sein bzw. überhaupt Einnahmen aus Apps generieren möchte, sollte mehrere Faktoren sorgfältig berücksichtigen, bevor er Geld in das Projekt investiert. Alle relevanten Probleme überschneiden sich, so dass es wichtig ist, sich diese in Bezug auf spezifische App-Ideen und individuelle Situationen näher anzusehen.

Definition des Zielmarkts

Diverse Demographien interagieren auf unterschiedliche Weise mit Apps, und erwarten unterschiedliche  Dinge von ihren Erlebnissen. Eine klare Vorstellung davon, was die App bietet und wer die Zielgruppe hierfür ist, hilft Entwicklern bei jeder entscheidenden Entwicklungs- und Marketingentscheidung – wie z.B. dabei, zu entscheiden, ob eine Expansion in Richtung SmartTVs und andere Geräte eine gute Idee ist oder nicht. Wenn verschiedene Zielmärkte identifiziert werden, ist es wichtig, sie alle zu berücksichtigen. Sobald die App und die Demographien richtig verstanden werden, können die Veröffentlicher sich damit befassen, die App der Welt zur präsentieren.

Entscheiden, welche Plattform zu nutzen ist

Derzeit ist der App-Store von Apple die profitabelste Plattform. Mehr als 25% der Entwickler erreichen hier die Schwelle von 5.000 Euro Einnahmen monatlich. Gefolgt wird dieser vom Google Play Store, wo ca. 16% der Entwickler dieses monatliche Ziel erreichen. Wenn dies das einzige Kriterium wäre, was es zu berücksichtigen gilt, wäre der App Store die logische Wahl. Man muss jedoch noch vieles mehr bedenken.

Erstens berechnet Google weniger als Apple für die Abonnementeinnahmen – nämlich jeweils 15% and 30% der Gesamteinnahmen des ersten Jahres. Der Antrags- und Genehmigungsprozess für den App Store ist wesentlich rigoroser als der für Google Play. Blackberry und Windows haben auch App Stores; diese sind jedoch deutlich weniger profitabel.

Neulinge im Bereich der Entwicklung bzw. solche mit neuartigen Ideen sollten außerdem Amazon Underground in Betracht ziehen. Dieser neue App Store zahlt App-Entwicklern 2 Cents pro Minute der Nutzung, und ermöglicht diesen, ihre Gewinne mit einem kostenlosen Einnahmen-Rechner zu bestimmen. Wenn eine App lange Interaktionszeiträume (statt kurzen Schüben) erforderlich macht , könnte Underground eine gute Wahl sein.

Die Debatte um die Berechnung von Gebühren für eine App

Wenn eine App einen klaren Nischenmarkt bedient bzw. eher für den geschäftlichen als den persönlichen Gebrauch gedacht ist, ist die Berechnung von Gebühren für den Download unmittelbar möglich. Jene, die ein kostenloses Download für ihre Apps ermöglichen, verdienen ihr Geld mit In-App-Käufen, die das Kundenerlebnis verbessern. Dies ist eine lukrative Verdienstmöglichkeit, erfordert jedoch laufende Kreativität, und Entwickler müssen aufpassen, dass die In-App-Käufe, die sie erstellen, keinen Schaden verursachen. Ein gutes Beispiel dafür, wo eine Debatte rund um die Gefahren von In-App-Käufen stattfindet, ist das Loot Box Problem, über das oft berichtet wurde. Hier hieß es nämlich, dass die In-App-Videospiel-Käufe eine Spielsucht begünstigen würden.

Eine weitere Möglichkeit für kostenlose Apps, Geld zu verdienen, besteht darin, einen begrenzten Service kostenlos und für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung zu stellen und dann in einem sogenannten Freemium Upcycle Gebühren für die vollständige App zu berechnen. Das perfekte Beispiel dafür, wie groß eine Abonnement-App herauskommen kann, ist die “Sweat with Kayla”- App von Personal Trainer Kayla Itsines. Nach einem Start im kleinen Stil konnte die App bald eine enorme Anhängerschaft verzeichnen und generiert nun ca. 9.000 neue Nutzer und  45.100 USD pro Tag. Der kombinierte Wert von Itsines und ihrem Ehemann beträgt 46 Mio. USD! Sponsoren, Werbung und Partnerunternehmen sind ebenso möglich, wobei diese ständige Updates und Aufmerksamkeit erforderlich machen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Beliebtheit der App plötzlich zunimmt.

Bestehende Apps, die Einnahmen generieren

Zusätzlich dazu, selbst Apps zu veröffentlichen, können Individuen auch zahlreiche etablierte Apps herunterladen, die ihnen dabei helfen, etwas mehr Cash zu verdienen. Zu diesen zählt Slidejoy von Android, bei der die Nutzer einfach nur die Anzeige von Werbung auf ihrem Lockscreen zulassen müssen, um Geld auf ihrem PayPal-Konto zu verdienen.

Es gibt weitere Apps, die zum täglichen Leben passen und eine minimale Anstrengung erforderlich machen, und die mehr Input und Aktivitäten von Nutzern fordern. Keine dieser generiert große Einnahmen – sie können jedoch eine nützliche zusätzliche Einnahmequelle bieten. Letztlich geht es darum, dass Apps jedem dabei helfen können, Geld zu verdienen. Die Logistik müss nur in jeder Hinsicht sorgfältig berücksichtigt werden.

Quellen-Links:

https://fueled.com/blog/much-money-can-earn-app/

https://www.developereconomics.com/how-to-make-money-with-apps

https://thinkmobiles.com/blog/how-do-free-apps-make-money/

https://www.androidpit.com/which-applications-make-the-most-money


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