Dänische Regulierungsbehörde geht scharf gegen Betrug vor

Stefanie Reiniger | 23 Mai 2019

Dänemarks neues Whistleblower-Programm gegen BetrugSpillemyndigheden, die nationale dänische Regulierungsbehörde für Glücksspiel (auch als dänische Glücksspielbehörde bekannt), hat kürzlich ein neues Programm zur Überwachung und Behandlung von Geldwäschevorfällen und Finanzverbrechen in lokalen Casinos eingeführt. Der Schritt ist ein Teil der Bemühungen der Regulierungsbehörde, die Wachstumsraten von Finanzverbrechen im Zusammenhang mit Glücksspiel im Land zu minimieren und die heimischen Spieler vor ihren negativen Auswirkungen zu schützen.

Das Programm beruht auf einem Whistleblower-System, das von allen Mitarbeitern der dänischen Glücksspielbranche genutzt werden kann, sowohl im traditionellen als auch im digitalen Bereich. Mit Hilfe des Systems können sich die Mitarbeiter örtlich lizenzierter Betreiber über ein spezielles Kontaktformular auf der offiziellen Webseite direkt an die Regulierungsbehörde wenden.

Im Gegenzug hat die Behörde versprochen, die Identität der Whistleblower zu jeder Zeit zu schützen. Das Kontaktformular auf der Webseite ist völlig anonym und verschlüsselt, sodass sämtliche mitgeteilten vertraulichen Informationen die Casinomitarbeiter in keiner Phase des Prozesses gefährden.

Anschließende Prüfungen der Rechtsfälle

Jeder Whistleblower, der einen Bericht mit Bezug zu Korruptionsverdachten an seinem Arbeitsplatz verfassen möchte, kann dies somit unter den Bestimmungen des neuen Programms privat tun. Nach Eingang von Beschwerden oder Berichten über verdächtige Aktivitäten nimmt die dänische Glücksspielbehörde eine Rechtsprüfung jedes einzelnen Falls vor und ergreift anschließend den Ergebnissen entsprechende Maßnahmen.

Spillemyndigheden ist in Bezug auf seine Strategien zum Schutz der Spieler immer sehr streng gewesen, hat seine Anstrengungen in den letzten Monaten jedoch noch mehr verstärkt. Außerdem hat die Regulierungsbehörde die lizenzierten Glücksspielbetreiber des Landes gewarnt, die Werbung für irreführende Bonusse und Werbeaktionen zu unterlassen, und seine Lizenznehmer gedrängt, dafür zu sorgen, dass ihre Angebote den Richtlinien des dänischen Ombudsmanns für Verbraucher entsprechen. 

Regulierungsbehörde greift auf illegalen Seiten hart durch

Darüber hinaus hat die dänische Glücksspielbehörde gegenüber lokalen Betreibern verschiedene Warnungen zur Verwendung des Wortes “kostenlos” in ihren Werbeinhalten ausgesprochen. In den jüngsten öffentlichen Erklärungen hatte die Regulierungsbehörde angemerkt, dass der Gebrauch dieses Begriffs häufig das dänische Gesetz über Marketingpraktiken verletze, indem es Spieler zur Akzeptanz eines Angebots verführe, das eigentlich überhaupt nicht kostenlos sei.

Getreu der Ansage, gegen illegal arbeitende Unternehmen und Webseiten in Dänemark vorzugehen, hat Spillemyndigheden sogar die Internetdienstanbieter im Land angewiesen, Spielern den Zugriff auf 25 nicht lizenzierte Domains zu verwehren. Die Regulierungsbehörde führte im März diesen Jahres einen neuen Verhaltenskodex für iGaming-Anbieter ein und hat seitdem systematisch auf die Ausmerzung der Schwarzmarkt-Betreiber hingearbeitet.


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